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Goethe und das Geld

Leistungsfach: Schuldenakrobatik
ISBN:
978-3-940737-90-8
Verlag:
Theater der Zeit
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
03.06.2010
Herausgeber:
Reihe:
Edition Stiftung Schloss Neuhardenberg
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
48
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„Wir wollen alle Tage sparen / und brauchen alle Tage mehr“ – „Die Goldespforten sind verrammelt / Ein jeder kratzt und scharrt und sammelt, / Und unsre Kassen bleiben leer.“ Schon vor knapp 200 Jahren ahnt der deutsche Weltenbürger Johann Wolfgang von Goethe, dass der Zeitstrudel des Reichtums und der Schnelligkeit zur Selbstentfremdung und zum Chaos führen muss. Vornehmlich der zweite Teil von Goethes „Faust“ lässt sich auch als beklemmend aktuelles Drama der modernen Ökonomie lesen, an dessen Ende der Turbokapitalist und Projektemacher Faust mit Philemon und Baucis das kulturelle Erbe fast gänzlich liquidiert. Hanns Zischler und Matthias Matussek im Gespräch über Goethe und das Geld.
Biografische Anmerkung
Matthias Matussek war für den Spiegel als Korrespondent und Reporter in New York, Berlin, Rio de Janeiro und London tätig. Von 2005 bis 2007 leitete er das Kulturressort. 2007 hat er einen wöchentlichen Video-Blog etabliert, bei dem er stets von einer Goethe-Handpuppe begleitet wird. Seit 2008 sendet die ARD seine Dokumentationsreihe Matusseks Reisen. Hanns Zischler ist Filmschauspieler, Dramaturg, Hörspielsprecher, Übersetzer, Fotograf, Essayist und Verleger. Als Schauspieler arbeitete er u. a. mit Wim Wenders, Rudolf Thomé, Claude Chabrol und Steven Spielberg. Manfred Osten ist Jurist und Kulturhistoriker. Von ihm erschien u. a. „Alles veloziferisch. Goethes Entdeckung der Langsamkeit“ (2003).