"Gott und dem Bundesverfassungsgericht sei Dank"
ISBN:
978-3-428-19836-8
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.11.2026
Reihe:
Schriften zum Öffentlichen Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
474
Die beiden Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Gleichberechtigung im Familienrecht aus den 50er Jahren gelten heute als Meilensteine auf dem Weg zur Gleichberechtigung von Mann und Frau. Sie stellen den Ausgangspunkt der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 3 Abs. 2 GG dar. Wie diese Entscheidungen genau zustande gekommen sind, war bisher hinter dem Beratungsgeheimnis verborgen.
Der Zugang zu den Aktenbeständen des Bundesverfassungsgerichts im Bundesarchiv hat der rechtshistorischen Forschung nunmehr völlig neue Möglichkeiten der Historisierung und Kontextualisierung verfassungsgerichtlicher Entscheidungen eröffnet. Auf der Grundlage der Verfahrens- und Handakten lassen sich die Entscheidungsfindungsprozesse innerhalb des Gerichts rekonstruieren. So kann die Arbeit nachzeichnen, wie der in den 50er Jahren mit nur einer Frau besetzte Erste Senat zu diesen wegweisenden Entscheidungen gekommen ist.
Biografische Anmerkung
Zoë Luise Tappeiner studied law at the University of Münster (first state examination, 2021). Since 2021, she has been working as a research assistant at the University of Münster and, in the winter semester of 2025, she was a lecturer at the University of Applied Sciences for Police and Public Administration. Her dissertation was supported by a doctoral scholarship from the Heinrich Böll Foundation. In 2023, she completed a research stay at the University of Edinburgh. Since January 2026, she has been a legal trainee at the Regional Court of Münster, with placements at the Ministry of Justice of North Rhine-Westphalia and the Federal Constitutional Court.