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Grenzen der Personalisierung des Rechts

ISBN:
978-3-16-162423-0
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.11.2023
Reihe:
Grundlagen der Rechtswissenschaft
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
471
Ladenpreis
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Vor dem Gesetz sind alle gleich. Gerade dieser Grundsatz ist es, der von einer zunehmenden Zahl ökonomisch geprägter Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler aus den USA in Frage gestellt wird. Neue Informationstechnologien ermöglichen es, Werbung und Preise zu personalisieren und so Gewinne zu maximieren. Warum sollten dann nicht auch die Rechtsnormen unter Zuhilfenahme von Big Data personalisiert werden, sofern sich damit Wohlstandsgewinne erzielen lassen? Philip Maximilian Bender tritt diesem Personalisierungsprojekt entgegen. Sein Ziel ist es, Bewusstsein für den Wert generellen Rechts zu schaffen, um einem schleichenden Systemwandel vorzubeugen. Eine auf Algorithmen aufbauende, allein an ökonomischen Erwägungen ausgerichtete Rechtssetzung würde - so die zentrale These - die Grundlagen einer liberalen Gesellschaftsordnung angreifen und in ein System mikrosozialistischer Fremdsteuerung münden.

Die Arbeit wurde mit dem Kulturpreis Bayern (Kategorie: Wissenschaft) 2023, dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik 2023 und dem Fakultätspreis der Ludwig-Maximilians-Universität München 2023 ausgezeichnet.
Außerdem wurde es als eines der juristischen Bücher des Jahres 2024 ausgewählt.

Biografische Anmerkung
Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaften in München und Paris; Referendariat im Bezirk des OLG München mit Wahlstation in Teheran; LL.M.-Studium an der Yale Law School; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Privatrechtstheorie der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, München; Notarassessor in Bayern.