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Grenzen des Lockspitzeleinsatzes

Eine rechtsvergleichende Betrachtung am Maßstab der EMRK
ISBN:
978-3-8487-3186-2
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.05.2016
Autoren:
Reihe:
Schriften des Frankfurter Instituts für das Recht der Europäischen Union
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
260
Ladenpreis
70,00 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die Problematik des Lockspitzeleinsatzes ist im Spannungsfeld von Kriminalit�tsbek�mpfung und grund- bzw. menschenrechtlichen Positionen, insbesondere dem Recht auf ein faires Verfahren, angesiedelt. Trotz Fehlens einer spezialgesetzlichen Grundlage z�hlen Tatprovokationen zum t�glichen �Handwerkszeug� von Strafverfolgungsbeh�rden in Deutschland. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Arbeit das Ziel, unter Einbeziehung der Rechtsprechung des EGMR und der Rechtslage in ausgew�hlten europ�ischen Rechtsordnungen einen EMRK-konformen Regelungsvorschlag f�r Deutschland zu entwickeln, und tr�gt damit einer seit langem bestehenden rechtspolitischen Forderung Rechnung. Hieran ankn�pfend geraten die m�glichen Rechtsfolgen eines unzul�ssigen Lockspitzeleinsatzes in den Blick. Unter Ber�cksichtigung von im Schrifttum diskutierten L�sungsvorschl�gen wird ein Kompensationsmodell unterbreitet, das den Vorgaben der EMRK gerecht werden und sich konsistent in das vorhandene deutsche Rechtssystem einpassen soll.