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Grundrechtsbindung und Grundrechtsfähigkeit gemischtwirtschaftlicher Aktiengesellschaften

Folgenanalyse unter besonderer Beachtung der Position der Privataktionäre
ISBN:
978-3-16-154850-5
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
16.01.2017
Autoren:
Reihe:
Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
365
Ladenpreis
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Staatsbeteiligungen an Aktiengesellschaften sind ein weit verbreitetes und aus der Wirtschaftsrealität nicht wegzudenkendes Phänomen. Sind an dem betroffenen Rechtsträger zugleich private Akteure beteiligt, stellt sich verfassungsrechtlich die Frage, ob das Unternehmen insgesamt der staatlichen oder der privaten Seite zuzuordnen ist. Diese Diskussion hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Fraport-Urteil im Jahr 2011 erneut befeuert.
In einer intradisziplinären Studie untersucht Johannes Kater, welche Auswirkungen die Grundrechtsbindung und die damit korrespondierende fehlende Grundrechtsfähigkeit staatlich beherrschter gemischtwirtschaftlicher Aktiengesellschaften insbesondere für deren private Minderheitsaktionäre haben. Im Fokus stehen dabei die verfassungsrechtlichen Einflüsse auf das Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht wie auch die europarechtlichen Bezüge.
Biografische Anmerkung
Geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und am King's College London; 2009 Master of Laws (LL.M.) an der London School of Economics and Political Science; Referendariat beim Kammergericht Berlin; 2011 Zweite Juristische Staatsprüfung; seit 2013 Rechtsanwalt in Berlin; 2016 Promotion.