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Haftungsrechtliche Zurechnung psychischer Folgeschaeden

Unter besonderer Beruecksichtigung der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes
ISBN:
978-3-631-50811-4
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
20.05.2003
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
196
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Diese Arbeit bietet zunächst eine Darstellung der vom BGH formulierten Kriterien für die Bewertung der haftungsrechtlichen Zurechnung psychischer Folgeschäden. Es wird festgestellt, dass diese Kriterien – zum Nachteil eines vermeintlichen Schädigers – unpraktikabel sind. Ausgehend von den medizinischen Erkenntnissen über die Entstehung psychischer Folgeschäden wird darauf deren generelle Zurechenbarkeit untersucht. Hier wird festgestellt, dass psychische Folgeschäden grundsätzlich dem allgemeinen Lebensrisiko des Verletzten zugehören. Des Weiteren wird das im Prozess anzuwendende Beweismaß anhand der Untersuchung der dogmatischen Abgrenzung und des Sinns und Zwecks der Beweisnormen ermittelt. Dabei wird festgestellt, dass psychische Folgeschäden den Anforderungen des § 286 ZPO unterliegen.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Jens D. Kütemeyer, geboren 1974, von 1994 bis 1999 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Hannover. Danach juristischer Mitarbeiter in einer Rechtsanwaltskanzlei mit Tätigkeitsschwerpunkt Haftungsrecht. Ab 2000 zwei Jahre Referendariat im OLG-Bezirk Celle mit Unterbrechung zur Anfertigung der Dissertation. Promotion im Juli 2002. Nunmehr tätig als Rechtsanwalt in Hannover.