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Hinweisgeberschutz

Anspruch und Wirklichkeit legislativer Maßnahmen
ISBN:
978-3-428-19440-7
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.03.2025
Autoren:
Reihe:
Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
496
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Der Schutz von Whistleblowern ist in einer globalisierten Welt essenziell, um Transparenz, politische Teilhabe und rechtliche Standards zu gewährleisten. Hinweisgeber decken Missstände auf, riskieren dabei jedoch häufig Repressalien. Trotz ihrer Bedeutung erfahren sie gesellschaftliche Ablehnung; der Fokus liegt oft auf den Hinweisgebern statt auf den Missständen. Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG), das die EU-Whistleblowing-Richtlinie verspätet umsetzt, schafft einige Grundlagen für Whistleblower, weist aber auch Defizite auf. Zu nennen sind etwa der unzureichende Identitätsschutz und die eingeschränkten Möglichkeiten anonymer Meldungen. Fortschritte wie die Abschaffung des internen Meldezwangs bleiben begrenzt. Das HinSchG bietet wichtige Verbesserungen, erfüllt aber nicht vollständig den Anspruch an klare, umfassende und effektive Schutzregelungen. Ein fortlaufender Anpassungsbedarf bleibt, um Whistleblowing als Instrument für Demokratie und Rechtsdurchsetzung zu stärken.
Biografische Anmerkung
Tobias Rieger studied law and European law at the Julius-Maximilians-Universität in Würzburg and Aarhus University in Denmark from 2014 to 2020. He was already employed as a student assistant in various positions at the Faculty of Law during his studies. After completing his studies, he began his doctoral studies in October 2020 under the supervision of Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Weber. During his doctoral studies, Mr. Rieger worked as a research assistant at the Dean's Office of the Faculty of Law at JMU. He successfully completed his doctorate shortly after starting his legal clerkship at the Higher Regional Court of Nuremberg in October 2024.