Hirn statt Moral
Ein radikal neuer Ansatzzur Überwindung derpolitischen Spaltung
»Wir brauchen eine neue Vorstellung davon, was es heißt, Mensch zu sein. Wir brauchen ein unideologisches Verständnis unseres Wesens, das bei den Gehirnzellen beginnt und interkulturelle Unterschiede und politische Einstellungen umfasst.«
Die Welt ist in einem Dauerkrisenzustand. Und die Demokratie scheitert immer häufiger an den Grenzen unseres Gehirns. Die kognitiven Anforderungen von Inklusion, Toleranz und Diversität überfordern uns – unabhängig von der politischen Ausrichtung. Liya Yu verbindet Neurowissenschaft, Politik und ihre persönlichen Erfahrungen aus gespaltenen Gesellschaften. Sie zeigt, wie wir mit einer neuropolitischen Strategie unsere Demokratie wieder stärken, der rechtspopulistischen Dehumanisierung Andersdenkender entgegenwirken und das Versprechen einer gerechten, inklusiven Gesellschaft einlösen können.
Liya Yu ist neuropolitische Philosophin. Sie studierte in Cambridge und New York, wo sie an der Columbia University in Politikwissenschaften promovierte. Momentan ist sie ein Non-resident Research Fellow am Institut für Medizinische Psychologie der LMU und lehrt an der Universität der Künste in Berlin. Ihre Interviews und Meinungsbeiträge sind bei ARD, Die ZEIT, Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, Deutschlandfunk, New Scientist, Philosophie Magazin u.a. erschienen. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.









