Hochschulen als Filter für Humankapital
ISBN:
978-3-8244-8327-3
Auflage:
2005
Verlag:
Deutscher Universitätsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.04.2005
Reihe:
neue betriebswirtschaftliche forschung (nbf)
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
171
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Wie signalisieren hochbegabte Bewerber potenziellen Arbeitgebern ihr überdurchschnittliches Talent? Ein prominentes Kriterium ist die Ausbildung, denn Hochschulen lassen sich als Filtereinrichtungen interpretieren, die eine Einteilung von Studierenden in unterschiedliche Qualitätsstufen vornehmen.
Christian Opitz untersucht im Rahmen einer organisationsökonomischen Betrachtung drei Filtermodelle, die sich idealtypisch den Hochschulsystemen in den USA, Frankreich und Deutschland zuordnen lassen. Die Bildungs- und Karriereverläufe der Topmanager der jeweils einhundert marktkapitalstärksten Unternehmen dieser Länder weisen auf unterschiedliche Validierungsmechanismen für Ausbildungssignale hin. Während in den USA die Glaubwürdigkeit von Zeugnissen und Noten durch den Wettbewerb zwischen den Hochschulen sichergestellt wird, setzt man in Frankreich stärker auf staatliche Kontrolle. In Deutschland wird dagegen primär die individuelle Reputation der Lehrenden als Validierungsgrundlage nutzt.
Das Buch wendet sich an Dozenten und Studenten der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Management und Personal. Fach- und Führungskräfte in Hochschulverwaltungen, Personalverantwortliche in Unternehmen und Bildungspolitiker erhalten wertvolle Hinweise.
Christian Opitz untersucht im Rahmen einer organisationsökonomischen Betrachtung drei Filtermodelle, die sich idealtypisch den Hochschulsystemen in den USA, Frankreich und Deutschland zuordnen lassen. Die Bildungs- und Karriereverläufe der Topmanager der jeweils einhundert marktkapitalstärksten Unternehmen dieser Länder weisen auf unterschiedliche Validierungsmechanismen für Ausbildungssignale hin. Während in den USA die Glaubwürdigkeit von Zeugnissen und Noten durch den Wettbewerb zwischen den Hochschulen sichergestellt wird, setzt man in Frankreich stärker auf staatliche Kontrolle. In Deutschland wird dagegen primär die individuelle Reputation der Lehrenden als Validierungsgrundlage nutzt.
Das Buch wendet sich an Dozenten und Studenten der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Management und Personal. Fach- und Führungskräfte in Hochschulverwaltungen, Personalverantwortliche in Unternehmen und Bildungspolitiker erhalten wertvolle Hinweise.
Biografische Anmerkung
PD Dr. Christian Opitz ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für ABWL, insbesondere Industriebetriebslehre, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.









