Horizontale Wirkungen der unionsrechtlichen Diskriminierungsverbote aufgrund der Staatsangehörigkeit
ISBN:
978-3-8487-7546-0
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
06.12.2022
Reihe:
Neue Schriften zum Zivilrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
466
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Diskriminierungsverbote bedürfen im Privatrecht aus traditioneller Sicht einer besonderen Legitimation. Ausgehend von der Rechtsprechung des EuGH untersucht die Autorin vor diesem Hintergrund, inwieweit die primärrechtlichen Diskriminierungsverbote aufgrund der Staatsangehörigkeit Privatpersonen verpflichten. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage nach dem besonderen Geltungsgrund einer Horizontalwirkung der primärrechtlichen Diskriminierungsverbote und deren Vereinbarkeit mit der Privatautonomie. Hierauf aufbauend stellt die Untersuchung die konkreten Verhaltensanforderungen dar, die sich für Privatpersonen aus einer solchen Horizontalwirkung ergeben, und zeigt mögliche Rechtsfolgen einer rechtswidrigen Diskriminierung auf.
Schlagwörter
Diskriminierung
Unionsrecht
EuGH
Schadensersatz
Menschenwürde
Binnenmarkt
Grundfreiheiten
AEUV
Diskriminierungsverbot
Privatautonomie
AGG
Marktversagen
Vertragsfreiheit
Unionsbürgerschaft
Schutzpflichten
Benachteiligung
Warenverkehrsfreiheit
Antidiskriminierungsrecht
Drittwirkung
Diskriminierungsschutz
Primärrecht
Ungleichbehandlung
Unionsgrundrechte
Kontrahierungszwang
Bosman
Horizontalwirkung
mittelbare Diskriminierung
Personenverkehrsfreiheit
Materialisierung
Gleichbehandlungspflicht
unmittelbare Diskriminierung
Anwendungsvorrang des Unionsrechts
allgemeines Diskriminierungsverbot
Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens
Angonese
EU-Ausländer
formelle Vertragsfreiheit
Gebot der Inländergleichbehandlung
Gleichbehandlung unterschiedlicher Sachverhalte
horizontale Direktwirkung
Inländer
materielle Vertragsfreiheit
Chanengleichheit
Zugangsdiskriminierung









