Informationsaustausch im Oligopol?
ISBN:
978-3-8244-7881-1
Auflage:
2003
Verlag:
Deutscher Universitätsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.07.2003
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
310
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Der Stellenwert zuverlässiger und qualitativ hochwertiger Informationen über das relevante Marktumfeld als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen steht außer Frage. Daher erschöpfen sich unternehmerische Informationsbeschaffungsmaßnahmen in der Regel nicht in eigener Marktforschung, sondern umfassen auch die Mitgliedschaft und ein Engagement in Branchenverbänden, die eine bedeutende Funktion als Informationssammelstellen wahrnehmen.
Mit Hilfe eines zweistufigen industrieökonomischen Partialmarktmodells untersucht Stephan O. Hornig, wann und unter welchen Umständen für Unternehmen ein Anreiz besteht, einem Branchenverband beizutreten, über den sie Informationen über sich selbst preisgeben und Informationen über andere erhalten. Es wird deutlich, dass die Mitgliedsunternehmen zwar Absatz- und Nachfrageinformationen bereitwillig zur Verfügung stellen, in anderen Bereichen, z.B. in Hinsicht auf Technologie- und Kosteninformationen, aber meist strikte Geheimhaltung praktizieren.
Mit Hilfe eines zweistufigen industrieökonomischen Partialmarktmodells untersucht Stephan O. Hornig, wann und unter welchen Umständen für Unternehmen ein Anreiz besteht, einem Branchenverband beizutreten, über den sie Informationen über sich selbst preisgeben und Informationen über andere erhalten. Es wird deutlich, dass die Mitgliedsunternehmen zwar Absatz- und Nachfrageinformationen bereitwillig zur Verfügung stellen, in anderen Bereichen, z.B. in Hinsicht auf Technologie- und Kosteninformationen, aber meist strikte Geheimhaltung praktizieren.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Dr. Stephan O. Hornig ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Manfred Stadler am Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie der Universität Tübingen.









