Inhärente Befugnisse internationaler Schiedsgerichte
ISBN:
978-3-8487-7318-3
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
20.05.2022
Reihe:
Studien zum Internationalen Investitionsrecht I Studies in International Investment Law
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
394
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Internationale Schiedsgerichte können auf inhärente Befugnisse zurückgreifen, soweit dies zur Realisierung gerichtlicher Kernfunktionen unbedingt erforderlich ist. Davon kann auch eine Befugnis zur Wiederbefassung mit Teilentscheidungen (reconsideration of partial decisions) erfasst sein. Es werden die Rechtsqualität und Wirkungen von Teilentscheidungen, die nach einer bifurcation ergehen, eingehend erörtert und vorgeschlagen, das Verhältnismäßigkeitsprinzip zur Herleitung konkreter inhärenter Befugnisse heranzuziehen. Ein Kapitel widmet sich der besonderen Problematik von Teilentscheidungen unter der ICSID Convention und den ICSID Arbitration Rules und zeigt Möglichkeiten zur Wiederbefassung (reconsideration) nach Maßgabe dieser Regelwerke auf.
Schlagwörter
Schiedsgerichtsbarkeit
Schiedsverfahren
Investitionsschutz
Verhältnismäßigkeit
UNCITRAL
investment arbitration
Investitionsschutzrecht
CETA
Bindungswirkung
proportionality
Schiedsverfahrensrecht
Interessenabwägung
ICSID
bifurcation
Schiedssprüche
Bilateral Investment Treaties
res judicata
BITs
implied powers
Verfahrensregeln
Internationales Schiedsverfahrensrecht
Investitionsverträge
ICC Rules
finality
Teilentscheidungen
Ungeschriebene Befugnisse
Successful Dispute Resolution
Gerichtsfunktionen
Wiederbefassung
functus officio doctrine
inherent powers
partial decisions
reconsideration
Inhärente Befugnisse
Ungeschriebene Befugnisse internationaler Schiedsgerichte









