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Innovationen und Gewerkschaften

Deutschland — Japan — Finnland
ISBN:
978-3-663-00065-5
Auflage:
1991
Verlag:
Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.01.1991
Autoren:
Herausgeber:
Reihe:
Schriftenreihe der Zeitschrift für Betriebswirtschaft
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
172
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Es gehört zu den nach wie vor nicht ganz geklärten Phänomenen der jüngsten Wirt schaftsgeschichte, wie es Japan gelingen konnte, innerhalb von vierzig Jahren zu der nach den Vereinigten Staaten von Amerika führenden Wirtschaftsrnacht der Welt zu werden. Für die verantwortlichen Top-Manager deutscher Unternehmen war bis zum Ende der sechziger Jahre eine eher herablassende Einstellung gegenüber der japanischen Konkurrenz typisch: "Die Japaner sind nur als Imitatoren gut - der Imi tator wird immer dem Innovator hinterherhinken!". Die Geschichte hat die deutschen Unternehmer und die Welt eines Besseren - oder sollte ich sagen: eines Schlechte ren? - belehrt: die japanischen Unternehmen gehören heute zu den innovativsten der Welt. Der Mythos, daß die Japaner gute Imitatoren, aber schlechte Innovatoren sei en, hat sich als das erwiesen, was er von Anfang an war: ein Mythos - vielleicht auch von den Japanern nicht ohne Schmunzeln nicht bekämpft - so gelang ihnen der strategische Sprung an die Front der Innovatoren in der Welt nur umso schneller. Für unsere japanischen Freunde wie für uns bleibt die wissenschaftliche Aufgabe, die Ursachen zu erkennen und die Faktoren zu isolieren, die zu diesem Erfolg in der Entwicklung der japanischen Wirtschaft geführt haben. Nur wenn man die Be stimmungsfaktoren für diesen EI/olg erkennt, wird man auch in der Lage sein, den Weg in die Zukunft richtig zu prognostizieren, den die japanischen Unternehmen zu gehen sich angeschickt haben.