Integriert doch erst mal uns!
ISBN:
978-3-9628900-9-4
Auflage:
5. Auflage
Verlag:
Ch. Links Verlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
21.01.2019
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
208
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Warum sind das Misstrauen und die Distanz zu Demokratie und Politik in Ostdeutschland so groß? Woher kommt all die Wut? Das fragt die sächsische Integrations- und Gleichstellungsministerin Petra Köpping. »Integriert doch erst mal uns!« – diesen Satz hat sie in Gesprächen mit Bürgern und Anhängern von Pegida immer wieder vernommen. Köpping fordert mit Nachdruck eine gesamtdeutsche Aufarbeitung der Nachwendezeit. In den unbewältigten Demütigungen, Kränkungen und Ungerechtigkeiten, in den Lebensbrüchen und Entwurzelungen der 1990er Jahre sieht sie eine wesentliche Ursache des heutigen Dilemmas. Ausführlich geht sie auf viele Probleme ein, die in der damaligen Zeit ausgeblendet oder bewusst verdrängt wurden – von der verfehlten Treuhand-Politik über den Elitenaustausch, die Abwertung von Berufsabschlüssen und den Verlust von Betriebsrenten bis hin zum Generalverdacht politischer Rückständigkeit, weil man in der DDR und damit in einer Diktatur gelebt habe. Entstanden ist eine Streitschrift, in der sie für einen neuen Blick auf die Situation in Ostdeutschland wirbt und konkrete Vorschläge zur Verbesserung des Verhältnisses von Ost und West unterbreitet.
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Biografische Anmerkung
Jahrgang 1958, Mitarbeiterin im Rat des Kreises Grimma, 1980 - 85 Fernstudium der Staats- und Rechtswissenschaften, 1989 - 90 Bürgermeisterin der Gemeinde Großpösna (Landkreis Leipzig), 1990 - 94 Außendienstmitarbeiterin der Deutschen Angestellten-Krankenkasse, danach kommunalberaterin der Sächsischen Aufbaubank, seit 2009 Mitglied des Sächsischen Landtags für die SPD und seit 2014 Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.









