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Intensivtierhaltungsanlagen im Außenbereich

Eine Problemanalyse in bauplanungs- und immissionsschutzrechtlicher Hinsicht
ISBN:
978-3-339-10498-4
Auflage:
Aufl.
Verlag:
Kovac, Dr. Verlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.11.2018
Reihe:
Studien zur Rechtswissenschaft
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
292
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Diese Studie behandelt das Phänomen der Intensivtierhaltungsanlagen im Außenbereich unter bauplanungsrechtlichen und immissionsschutzrechtlichen Aspekten. Ausgangspunkt ist, dass sich im Bereich der Produktion tierischer Lebensmittel die Betriebsstruktur in den letzten Jahrzehnten von kleinen und mittelgroßen landwirtschaftlichen Betrieben in Richtung konzentrierter Tierhaltung immensen Ausmaßes entwickelt hat. Die Haltung von mehreren Hundert Rindern, mehreren Tausend Schweinen und Zehntausenden von Geflügeltieren ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Die Haltung einer immer größeren Anzahl an Tieren geschieht aus arbeitstechnischen und ökonomischen Gründen sowie zur Steigerung der Produktivität und Wirtschaftlichkeit. Die Folge ist eine hohe Dichte an Intensivtierhaltungsanlagen - ein bundesweites Problem, welches aber im Besonderen in Niedersachsen auftritt. Hier leben mehr Schweine (8,4 Millionen) als Menschen (ca. 7,8 Millionen), zudem weist Niedersachsen mit 82,8 Millionen Tieren mit Abstand die höchste Bestandsdichte an Geflügel in der Bundesrepublik auf. Geflügel wird fast ausschließlich in Betrieben mit einer Besatzdichte von 10.000 und mehr gehalten. Ferner ist Niedersachsen, was die Rinderhaltung angeht, mit 2,6 Millionen Tieren hinter Bayern auf Platz 2 im Bundesgebiet. Insbesondere in Niedersachsen erfolgte eine unkoordinierte Ansiedlung und Massierung von Großvorhaben der Tierhaltung mit entsprechenden Auswirkungen auf die Immissionslage. Die sich hieraus ergebenden Probleme durch Geruchs- und Lärmbelästigungen, durch Krankheitserreger und durch die Zersiedelung des Außenbereichs, welche die Siedlungsentwicklung der Gemeinden negativ beeinflusst, werden in dieser Arbeit in bauplanungsrechtlicher und immissionsschutzrechtlicher Hinsicht behandelt. Dabei wird auf objektiv-rechtliche sowie subjektiv-rechtliche Aspekte eingegangen und auch die im Jahr 2013 erfolgte BauGB-Novelle beleuchtet.