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Intermediäre, Demokratie und Wettbewerb

Gefahren digitaler Informationsintermediäre für demokratische Meinungsbildungsprozesse und Potenziale des Kartellrechts zur Gefahrenreduzierung
ISBN:
978-3-428-19960-0
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.09.2026
Autoren:
Reihe:
Internetrecht und Digitale Gesellschaft
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
621
Ladenpreis
143,90 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Soziale Medien und Suchmaschinen können durch die Gestaltung ihrer Empfehlungs- und Moderationssysteme maßgeblichen Einfluss auf den Ablauf demokratischer Meinungsbildungsprozesse nehmen. Die Untersuchung analysiert den konkreten Einfluss der Intermediäre hinsichtlich der Vielfalt, der Richtigkeit von Informationen und der Zivilisiertheit von Diskursen und bewertet die Befunde demokratietheoretisch. Auf dieser Basis wird begründet, dass die kommunikationsfreiheitliche Schutzpflicht in Gestalt einer Pflicht zur Sicherung der Funktionsfähigkeit demokratischer Meinungsbildungsprozesse im Kontext der Intermediäre ansetzbar ist. Zur Umsetzung der Schutzpflicht widmet sich die Untersuchung den Möglichkeiten, die aus dem Schutz funktionierenden Wettbewerbs durch das Kartellrecht – ergänzend zur Plattformregulierung – resultieren. Hierzu werden demokratiebezogene Schadenstheorien privater Macht analysiert und Einflusspotenziale der Kommunikationsfreiheit auf die Kartellrechtsauslegung abgesteckt.
Biografische Anmerkung
Fabian Wiedemann works as an attorney at the law firm Gleiss Lutz where he advises on all matters related to antitrust law. He studied law at the LMU Munich and the University of Bergen (Norway) and completed his legal clerkship at the Munich Higher Regional Court. Fabian Wiedemann was a research assistant at the Chair of Law and Security in Digital Transformation at the Technical University of Munich (TUM) in the years 2019/2020 and 2022/2023. In 2024/2025, he was a scholarship holder and visiting researcher at the Max-Planck-Institute for Innovation and Competition in Munich.