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Journalistische Sorgfalt im Medienrecht

ISBN:
978-3-428-19998-3
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
21.09.2026
Reihe:
Studien zum Medienrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
248
Ladenpreis
92,50 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die demokratische Funktion der Medien steht unter Druck. Desinformation und KI sowie Debatten um den Reformstaatsvertrag und die Regulierungsmacht globaler Plattformen fordern den Journalismus heraus. Diese Untersuchung zeigt, dass die »journalistische Sorgfalt« das unverzichtbare Fundament zur Sicherung der Meinungsbildung darstellt. Sorgfaltspflichten bedeuten keinen Eingriff in die Medienfreiheit, sondern rechtfertigen als Gewährleistungsvorbehalt deren umfassenden Schutz. Die Arbeit analysiert die divergierenden Anforderungen an Presse, Rundfunk und Online-Medien. Es belegt, dass meinungsrelevante Online-Medien wegen ihrer Wirkmacht funktional dem strengeren Sorgfaltsmaßstab des Rundfunks unterliegen müssen. Zudem werden die Auswirkungen neuer EU-Digitalrechtsakte (DSA, DMA, EMFA, AI-Act) kritisch bewertet. Als zentrales Ergebnis entwickelt die Arbeit zur Überwindung der regulatorischen Fragmentierung ein europäisches Drei-Stufen-Modell bzw. einen EU-Kodex der Sorgfaltspflichten.
Biografische Anmerkung
Nele Parasher studied law at Potsdam University. After passing her first state exam, she began her PhD under the supervision of Prof. Dr Schladebach. Alongside her studies, she worked at Freshfields in Berlin in the ›Data & Tech‹ practice group. Whilst working on her PhD, she completed the LL.M. program ›Law in a Digital Economy‹ at the Global School of Law in Lisbon. She is currently undertaking her legal traineeship at the Kammergericht Berlin (Higher Regional Court).