Juristische Methodenlehre
ISBN:
978-3-8487-3869-4
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
02.01.2020
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
354
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Juristische Methodenlehre galt lange als sprödes, akademisches, wenig praxisrelevantes Geschäft. Im Zuge der Neuentdeckung der juristischen Grundlagendisziplinen und in der Folge von Diskussionen, die bis in die Feuilletons reichten – Ist der Rechtsanwender ein „Pianist“, der Normen wie ein Künstler zu interpretieren hat? –, tritt ihre überragende Bedeutung jedoch wieder hervor.
Das Lehrbuch wendet sich mit zahlreichen Beispielen an fortgeschrittene Studierende, mit der Darstellung der Querbezüge auch an fertige Juristen, Praktiker wie Theoretiker. Es hat den Anspruch, die Methodenlehre nicht nur als Disziplinierungsinstrument zur Sicherung der Gesetzesbindung, sondern auch als Hilfe und Handwerkszeug zur Analyse der Parteiinteressen, zur leichteren Erschließung unbekannter Rechtstexte sowie zur Auswertung von Gerichtsentscheidungen fruchtbar zu machen. Methodenlehre ist danach im Kern Verständnislehre.
Die das Buch durchziehenden Falllösungshinweise machen die Relevanz der Aussagen für Studium und Prüfung deutlich.
Schlagwörter
Methodenlehre
Auslegung
Allgemeine Grundlagen des Rechts
Rechtsmethodik
Rechtsfortbildung
Willenserklärung
Juristische Methodenlehre
Anwendungsbereich
Analogie
Auslandsbezug
Verfassungsprinzipien
Analogieverbot
Historische Auslegung
Normenkollision
Konkordanz
Allgemeiner Rechtsgrundsatz
Präjudiz
Regelungslücke
Europarechtskonforme Auslegung
Völkerrechtskonforme Auslegung
Vorverständnisse
Konformauslegung
Auslegungsbefugnis
living constitution
Präjudizorientierte Auslegung
Verfassungsorientierte Auslegung
Wertausfüllungsbedürftiger Begriff
Rechtslücke
Topische Auslegung
Wortlaut Auslegung
Prämissen
Wissenserklärung
Mehrebenenbezug
Rechtsquellenhierarchie
Spezialitätsverhältnis
original intent
Rechtsvergleichende Auslegung









