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Kapitalerhaltung durch Solvenztests

Eine ökonomische und experimentelle Analyse
ISBN:
978-3-8349-1314-2
Auflage:
2009
Verlag:
Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.11.2008
Autoren:
Reihe:
Forschungsreihe Rechnungslegung und Steuern
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
289
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Das Haftungsprivileg deutscher Kapitalgesellschaften ist traditionell mit besonderen Kapitalaufbringungs- und -erhaltungsvorschriften verwoben. Insbesondere die Kapitalerhaltung, die den zur Ausschüttung verfügbaren Betrag determiniert, ist jedoch sowohl bilanz- als auch gesellschaftsrechtlich in den letzten Jahren unter Druck geraten. Ein möglicher liquiditätsorientierter Solvenztest rückt daher zunehmend in den Mittelpunkt der Diskussion.

Alexandra Scholz untersucht, inwiefern die Ausschüttungsregimes Deutschlands, Englands und der USA opportunistische Ausschüttungen, die den Gläubiger schädigen, verhindern. Aus den Ergebnissen leitet die Autorin Gestaltungsempfehlungen für einen liquiditätsorientierten Solvenztest ab und diskutiert flankierende Instrumente. In einem Laborexperiment geht sie der Frage nach, ob der Solvenztest und ein flankierendes Haftungsinstrument in Form eines Berufsverbotes eine wirksame Form des Gläubigerschutzes darstellen. Sie zeigt, dass nur das Haftungsinstrument opportunistische Ausschüttungen wirkungsvoll eindämmen kann, der Solvenztest allein jedoch keine signifikante Verhaltensänderung bewirkt.
Biografische Anmerkung
Dr. Alexandra Scholz promovierte bei Prof. Dr. Christoph Watrin am Institut für Unternehmensrechnung und -besteuerung der Universität Münster.