Kartellschadensersatz und die Spiegelung des weiten Unternehmensbegriffs in der normativen Grundlage
ISBN:
978-3-7560-1288-6
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.04.2024
Reihe:
Kölner Schriften zum Europarecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
296
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Angesichts der für Kartellgeschädigte sowie gesamtwirtschaftlich kaum bezifferbaren negativen Auswirkungen von Kartellen, ist die Frage, wer für die entstandenen Schäden haftet, von großer Bedeutung. Ausgehend von der Anspruchsgrundlage für Kartellschadensersatz im deutschen Recht (§ 33a GWB), welche mittelbar auf das Unternehmen i.S.d. Art. 101 AEUV verweist, soll die Frage beantwortet werden, wie das Unternehmen auch die Verantwortlichkeit für den Kartellrechtsverstoß treffen kann. Die vorliegende Arbeit plädiert dabei für die Inanspruchnahme aller Rechtsträger des Unternehmens und versucht durch eine Verhaltens- und Haftungszurechnung zugleich die Diskrepanz zwischen deutschem und europäischem Rechtsverständnis aufzulösen.
Schlagwörter
Unternehmen
Haftung
responsibility
deutsches Recht
enterprise
Verantwortlichkeit
German law
Kartellschadensersatz
Unternehmensbegriff
Rechtsträger
Anspruchsgrundlage
Art. 101 AEUV
Kartellrechtsverstoß
Diskrepanz
Kartellgeschädigte
cartel victims
legal entities
disparity
Verhaltens- und Haftungszurechnung
normative basis
negative impacts
normative Grundlage
negative Auswirkungen
German legal understanding
European legal understanding
europäisches Rechtsverständnis
concept of enterprise
deutsches Rechtsverständnis
cartel infringement
cartel damages compensation
attribution of behavior and liability
Article 101 TFEU
§ 33a GWB









