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Kollisionsrechtliche Absicherung der Unternehmenshaftung in Lieferketten

Zugleich ein Beitrag zur Dogmatik der Eingriffsnormen
ISBN:
978-3-16-200530-4
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
31.10.2026
Reihe:
Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
384
Ladenpreis
96,70 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Christiana Bradshaw untersucht internationalprivatrechtliche Fragen der zivilrechtlichen Haftung privater Unternehmen für Rechtsgutsverletzungen entlang transnationaler Lieferketten. Lässt sich die kollisionsrechtliche Anwendbarkeit lieferkettenbezogener Haftungsnormen über das Instrument der Eingriffsnorm sichern? Ausgehend vom deutschen Recht, einschließlich des LkSG, zeigt die Autorin, dass eine Unternehmenshaftung de lege lata nicht rechtssicher besteht. Zudem führt das europäische Kollisionsrecht in typischen Lieferkettensachverhalten regelmäßig zur Anwendung ausländischen Rechts, sodass zivilrechtliche Haftung bislang meist scheitert. Vor diesem Hintergrund analysiert Christiana Bradshaw die Eingriffsnorm im Lichte der EuGH-Rechtsprechung. Besondere Bedeutung kommt Art. 29 Abs. 7 CSDDD zu, der eine zwingende Anwendung der Haftungsregeln absichern soll. Abschließend werden künftige Umsetzungsmöglichkeiten für den deutschen Gesetzgeber sowie Chancen und Grenzen des Rechtsinstruments der Eingriffsnorm aufgezeigt.
Biografische Anmerkung
Geboren 1995; 2025 Promotion (Halle-Wittenberg); Rechtsanwältin in Düsseldorf.