,Konversion‘ letztwilliger Verfügungen im klassischen römischen Recht
ISBN:
978-3-631-93947-5
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
05.01.2026
Bearbeiter:
Reihe:
Wiener Studien zu Geschichte, Recht und Gesellschaft. Viennese Studies in History, Law and Society
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
700
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Das Testament war der wichtigste, zugleich aber auch komplexeste und damit fehleranfälligste Rechtsakt im Leben römischer Bürger und Bürgerinnen. Während also ein signifikantes Risiko bestand, dass bei der Errichtung einer letztwilligen Verfügung Fehler unterliefen, galt es zugleich, die als Schande empfundene Testamentslosigkeit unbedingt zu vermeiden. Die Verantwortung, gegebenenfalls zu retten, was zu retten war, lag in den Händen der Juristen. Wie sie ihr nachkamen, wird in dieser Habilitationsschrift anhand detaillierter Quellenstudien nachgezeichnet. Dabei wird die Testierpraxis samt den dort belegten Fehlern den in den Juristenschriften überlieferten rechtlichen Vorgaben sowie Lösungen gegenübergestellt und herausgearbeitet, wann und wie dem Erblasserwillen zur Wirksamkeit verholfen werden konnte, auch wenn er nicht juristisch korrekt zum Ausdruck gebracht worden sein sollte.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Lisa Isola war nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften Universitäts-assistentin an der Universität Wien (praedoc) sowie JKU Linz (postdoc). Nach einer ersten befristeten Universitätsprofessur an der KFU Graz wechselte sie auf eine Tenure-Track-Professur an die Universität Wien. Sie ist Trägerin mehrerer nationaler sowie internationaler Wissenschaftspreise.









