Konzernbildung und Aktionaersschutz am deutschen Kapitalmarkt
ISBN:
978-3-631-63635-0
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.06.2012
Bearbeiter:
Reihe:
Schriften zu Theorie und Praxis der Rechnungslegung und Wirtschaftspruefung
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
422
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Der deutsche Aktienmarkt ist im internationalen Vergleich gemessen am Bruttoinlandsprodukt relativ schwach kapitalisiert. Die empirisch orientierte «Law and Finance»-Literatur führt diesen Befund auf die defizitäre Ausgestaltung der Unternehmensverfassung (Corporate Governance) in Publikumsaktiengesellschaften zurück. Das Austarieren der Interessenkonflikte zwischen Kontroll- und Minderheitsaktionären im Aktienkonzernrecht spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Am Beispiel von Unternehmensverträgen im Sinne von § 291 AktG wird deshalb die Frage untersucht, ob das Aktiengesetz außenstehende Aktionäre wirksam vor umverteilungsmotivierten Übernahmen zu schützen vermag. Die Qualität des Minderheitenschutzes bei der Errichtung von Konzernen wird anhand einer umfangreichen Stichprobe von Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen der Jahre 1993 bis 2007 sowohl normativ als auch empirisch-quantitativ analysiert.
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Biografische Anmerkung
Dirk Schmitt war nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bank- und Kreditwirtschaft der Universität Würzburg beschäftigt. Heute arbeitet der promovierte Ökonom und CFA Charterholder im Investment Management bei einer unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaft in Köln.









