Korporative Freigebigkeit der Öffentlichen Hand
ISBN:
978-3-428-19139-0
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
10.07.2024
Reihe:
Schriften zum Öffentlichen Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
509
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Nicht anders als private Marktteilnehmer werden Unternehmen der öffentlichen Hand zur Imagepflege und Erweiterung des Bekanntheitsgrads vielfältig und in großem Umfang als Sponsoren und Spendengeber tätig. Sie unterliegen jedoch weitgehend den besonderen Bindungen staatlicher Akteure, auch wenn sie am Markt agieren. Für korporative Freigebigkeit öffentlicher Unternehmen gilt insoweit ein komplexer Rechtsrahmen, der eine Auseinandersetzung mit dem Verfassungsrecht, dem Europarecht, dem einfachen Recht sowie unternehmensinternen Bestimmungen erfordert. Die Arbeit legt erstmals eine umfassende Vermessung dieses Rechtsrahmes vor. Sie zeigt auf, dass auch öffentliche Unternehmen, die dem Wettbewerb ausgesetzt sind, grundsätzlich als Sponsoren und Spendengeber auftreten dürfen, dabei aber prozedurale Anforderungen und materielle Grenzen bestehen, insbesondere aus dem Neutralitätsgebot und der Gemeinwohlbindung folgend. Die Untersuchung schließt mit Empfehlungen und Leitlinien für die Praxis.
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Biografische Anmerkung
David Retzmann studied law at the Ruhr University Bochum from 2009 to 2014. After completing his first state examination, he went on to study for an LL.M. at the University of Edinburgh and completed his legal clerkship at Dortmund Regional Court. Following the Second State Examination at the beginning of 2018, he worked as a research assistant at the Julius-Maximilians-University of Würzburg, Chair of Public Law of Prof Dr Suerbaum, where he wrote his doctoral thesis at the same time. Since September 2020, he has worked as a judge in the administrative courts, currently – after a secondment to the Federal Constitutional Court – as a judge at the Administrative Court of Würzburg.









