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Kriminalstrafe ohne Schuldvorwurf

Ein Plädoyer für Änderungen in der strafrechtlichen Verbrechenslehre
ISBN:
978-3-8487-0641-9
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
03.09.2013
Autoren:
Reihe:
Würzburger Vorträge zur Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
83
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
ber die Frage, ob Menschen willensfrei handeln k�nnen, diskutieren Neurowissenschaftler, Philosophen und Rechtswissenschaftler intensiv. Ist vor diesem Hintergrund ein Schuldvorwurf gegen�ber einem Straft�ter angemessen? Tatjana H�rnle, Professorin f�r Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universit�t zu Berlin, rekonstruiert das plausibelste Modell menschlicher Entscheidungsfindung und kommt zum Ergebnis, dass ein Schuldvorwurf problematisch ist. Die Autorin bewertet die Strategien, mit denen Strafrechtswissenschaftler auf die Herausforderungen der Neurowissenschaften reagieren, als unbefriedigend. Stattdessen spricht sie sich f�r einen Verzicht auf einen Schuldvorwurf aus und daf�r, dass der T�tern gemachte Vorwurf konsequent auf das Tatunrecht zugeschnitten werden m�sse. Das Buch ist f�r alle von Interesse, die sich f�r die Themen Hirnforschung, Willensfreiheit und Schuld aus philosophischer oder strafrechtlicher Sicht interessieren.