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Kritik der politischen Kunst

ISBN:
978-3-8497-0655-5
Verlag:
Carl-Auer Verlag GmbH
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
06.10.2026
Autoren:
Reihe:
update gesellschaft
Format:
Buch
Seitenanzahl:
224
Ladenpreis
22,70 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Soll Kunst politisch sein?

Alle Kunst ist politisch – dieser Revolutionstraum der Avantgarde hat sich heute tatsächlich erfüllt: Romanklassiker werden umgeschrieben, Gemälde aus Museen entfernt, Werke mit politischen Beipackzetteln versehen und Künstler, Kuratoren und Kunstkritiker verstehen sich mehr und mehr selbst als politische Aktivisten. Mit der Documenta 15 ist die Politisierung der Kunst an einem Nullpunkt angelangt; die Megaausstellung wurde nicht länger als ein Kunstevent, sondern als politische Veranstaltung wahrgenommen. Was bedeutet diese Entwicklung für die Künste und was bedeutet eine Politisierung der Kunst für liberale Demokratien?
Harry Lehmann entwickelt anhand prominenter Beispiele eine Kunstphilosophie der Gegenwart, die basale Fragen beantwortet: Was ist überhaupt politische Kunst? Wie funktioniert sie in Diktaturen, wie funktioniert sie in Demokratien? Wofür benötigen liberale Gesellschaften eigentlich eine autonome Kunst?
Wenn man die politische Kunst besser versteht – so das Versprechen dieses Buches –, dann versteht man auch besser die gegenwärtige Strukturkrise liberaler Demokratien.

Der Autor:
Harry Lehmann, Dr. phil.; Philosoph und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Luxemburg mit den Schwerpunkten Systemtheorie, Kunstphilosophie und Musikphilosophie; freier Autor mit zahlreichen Publikationen, darunter: Ideologiemaschinen. Wie Cancel Culture funktioniert (2024).
Biografische Anmerkung
Harry Lehmann, Dr. phil.; Philosoph und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Luxemburg mit den Schwerpunkten Systemtheorie, Kunstphilosophie und Musikphilosophie; freier Autor mit zahlreichen Publikationen, darunter: Ideologiemaschinen. Wie Cancel Culture funktioniert (2024).