Facebook Pixel

Kritische Theorie des Gelds

ISBN:
978-3-8288-3324-1
Verlag:
Tectum Wissenschaftsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.03.2014
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
258
Ladenpreis
30,80 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 5-10 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Der Frankfurter Soziologe Dieter Prokop (Goethe-Universitt) bietet einen Blick auf die �geistigen� Aspekte des Gelds im Zeitalter der betr�gerischen Geldgesch�fte, des leichtfertigen Schuldenmachens und des Bruchs der europ�ischen Vertr�ge. Was heute trotz aller Regulierungsma�nahmen geschieht, nennt Prokop �Operation Entgrenzung�, und die �geistigen� Aspekte daran nennt er die �Unendlichkeits-Illusion�. Das ist die Illusion, man k�nne die Zukunft grenzenlos kalkulierbar machen und Schulden mittels neuer Schulden bis in alle Unendlichkeit verschieben. Prokop zeigt, wie diese Strategie von der Europ�ischen Zentralbank verfolgt wird. In Prokops Buch �ber das Geld wird die in Frankfurt ans�ssige Europ�ische Zentralbank endlich auch einmal aus dem Blickwinkel der klassischen �Frankfurter Schule� betrachtet. Prokop verbindet seine Analyse mit den entscheidenden Geldtheorien: der Theorie des Warentauschs und der im Geld enthaltenen realen Abstraktion von Marx und Simmel, des Geldkontrakts von Keynes und des Eigentumskontrakts von Heinsohn und Steiger. Au�erdem vertritt Prokop die klassische kritische Theorie auch insofern, als er die Alternativen zu den T�uschungen, Betr�gereien und Vertragsbr�chen nicht in einer aufgesetzten Ethik oder Wertorientierung sucht, sondern in den Sachen selbst: im Warentausch und im Geldkontrakt. Dort seien die Maximen des rationalen Vergleichs, der egalit�ren Gerechtigkeit und der rationalen, vern�nftigen Bonit�t angelegt. Sie w�ren ernst zu nehmen. Prokop zeigt, zu welchen L�sungsvorschl�gen das f�hren k�nnte.