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Kunst als Gefahr für die "öffentliche Sicherheit" und "öffentliche Ordnung"

ISBN:
978-3-428-19375-2
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
05.03.2025
Reihe:
Das Recht der inneren und äußeren Sicherheit
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
324
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Seit der Weimarer Republik wird die polizei- und später auch ordnungsrechtliche Generalklausel häufig als Rechtsgrundlage für ein staatliches Einschreiten gegen Künstler herangezogen. In Theorie und Praxis treffen hierbei die drei Kernbegriffe dieser Arbeit aufeinander: »Kunst« sowie die Schutzgüter der »öffentlichen Sicherheit« und »öffentlichen Ordnung«. In den Blick genommen wird hier sowohl die zeitgenössische Auslegung und Anwendung der drei Kernbegriffe als auch ihr jeweiliges Verhältnis zueinander. Neben den zeitgenössischen Ansichten aus Rechtsprechung und Literatur werden insbesondere Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Kunstgenres analysiert. Für die Zeit seit der Weimarer Republik zeigt sich trotz der Liberalisierung gesellschaftlicher Ansichten keine klare Tendenz in Bezug auf das Einschreiten gegen »Kunst« zum Schutz der »öffentlichen Sicherheit« oder »öffentlichen Ordnung«. Zusätzlich deutet sich im digitalen Raum eine private »Gefahrenabwehr« im Bereich der Kunst an.
Biografische Anmerkung
Jana Helena Röttig (née Allgeier) studied law at the University of Münster and the University of Reims Champagne-Ardenne, France. She passed the first state examination in law in 2016. After completing her legal clerkship in the district of the Higher Regional Court of Düsseldorf in 2018, she worked as a legal trainee, initially at law firm Pinsent Masons and later at law firm Posser Spieth Wolfers & Partners, while pursuing her doctorate. Since July 2021, she has been a judge in the social judiciary of the state North Rhine-Westphalia.