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Kunstfreiheit im Verfassungswandel

ISBN:
978-3-16-160735-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
15.07.2021
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
73
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Seit 100 Jahren ist die Kunstfreiheit in Deutschland verfassungsrechtlich gewährleistet. Wie hat sich das Grundrecht der Kunstfreiheit während dieser Zeitspanne entwickelt? Nachdem es sich in der Weimarer Republik noch nicht gegen eine repressive Strafrechtspraxis durchsetzen konnte, hat vor allem die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts das seit 1949 durch das Grundgesetz vorbehaltlos gewährleistete Grundrecht der Kunstfreiheit zu großer praktischer Wirksamkeit gebracht. Dieser Verfassungswandel wird am Beispiel der großen Prozesse um die Kunstfreiheit auch mit den Bildern der sie betreffenden Kunstwerke nachgezeichnet. In dem von Hanno Rauterberg beschriebenen "neuen Kulturkampf" mit den Bestrebungen einer Cancel Culture steht die Kunstfreiheit vor der neuen Herausforderung, einerseits das erreichte Freiheitsniveau zu bewahren und andererseits berechtigte Anliegen emanzipatorischer Identitätspolitiken aufzunehmen. Dies wird im zweiten Teil dieses Buches in einem Gespräch über Kunstfreiheit und Identitätspolitik kunstwissenschaftlich und verfassungsrechtlich vertieft.
Biografische Anmerkung
Antoinette Maget Dominicé (Herausgegeben von)
ist Juniorprofessorin für Werte der Kulturgüter und Provenienzforschung am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Jens Kersten (Herausgegeben von)
ist Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Bodo Pieroth (Von (Autor))
Geboren 1945; Professor für Öffentliches Recht an den Universitäten in Bochum, Marburg und Münster bis zu seiner Emeritierung 2013.