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Lebenswelt und Unparteilichkeit

Kriterien fuer eine Rechtsanwendungslehre am Beispiel der Analyse von fuenf Hauptverhandlungen in Strafverfahren
ISBN:
978-3-631-38519-7
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
16.05.2002
Reihe:
Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
384
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Gibt es eine Unparteilichkeit in der Rechtsanwendung? Wenn ja, lässt sie sich beobachten? Worin zeigt sie sich? Anhand dieser Leitfragen entwirft der Autor das Modell einer individuell verschiedenen, lebensweltlich geprägten Praxis der Rechtsanwendung. In dieser Wendung bezieht sich der Justizgewährungsanspruch auf professionelle Mindeststandards. Ob sich diese Standards einlösen lassen und wie die Praxis mit ihnen verfährt, wird im zweiten Teil der Arbeit untersucht. Ihm liegen Fallanalysen auf der Grundlage von fünf vollständig aufgezeichneten und transkribierten Hauptverhandlungen zugrunde. Im dritten Teil werden die zutage getretenen Kriterien einer Prüfung unterzogen, insbesondere was ihre Tauglichkeit für eine Rechtsanwendungslehre angeht.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Gregor Kuntze-Kaufhold, geboren 1969, studierte in Frankfurt am Main und Paris Rechtswissenschaft, Philosophie und Gesellschaftswissenschaften. Seit 1999 ist er als Rechtsanwalt tätig.