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LEGITIM!

Warum die AfD das Recht hat, an der Gestaltung von Staat und Gesellschaft mitzuwirken.
ISBN:
978-3-9828136-1-5
Verlag:
moja-Verlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
15.12.2025
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
280
Ladenpreis
16,30 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.

Deutschland spricht von Demokratie – doch immer öfter meint es Konformität.
Legitim! ist eine scharf formulierte Analyse eines Landes, das politische Opposition zunehmend nicht mehr einbindet, sondern ausgrenzt. Moritz Jacoby zeigt klar und direkt, wie Kritik delegitimiert wird, wie sich Debattenräume schließen und wie Millionen Bürger zu einem Störfaktor erklärt werden, dessen Stimme man nur ungern hört.

Auf Grundlage persönlicher Beobachtungen und öffentlich überprüfbarer Fakten beschreibt der Autor ein politisches Klima, in dem nicht mehr das Argument zählt, sondern die politische Zuordnung desjenigen, der es äußert. Institutionen, Medien und politische Akteure verstärken sich gegenseitig in einem System, das Widerspruch nicht mehr als notwendigen Bestandteil der Demokratie betrachtet, sondern als Risiko.

Das Buch führt durch zentrale Konfliktfelder: die tatsächliche Zusammensetzung und Motivation der AfD-Wählerschaft, die Mechanismen der Ausgrenzung in den Parlamenten, die veränderte Rolle des Verfassungsschutzes, die Macht medialer Deutungen, die zunehmende Polarisierung, den Kulturkampf um Sprache und Identität sowie die Auswirkungen von Migration, EU-Politik und staatlichen Eingriffen während der Corona-Zeit. Jacoby zeigt, wie sich all diese Bereiche zu einem Gesamtbild verdichten, das viele spüren, aber kaum jemand offen beschreibt.

Wesentliche Punkte des Buches:

  • Politische Konkurrenz wird moralisch sortiert. Wer abweicht, verliert Ansehen, Zugang und oft die Möglichkeit, seine Position öffentlich zu vertreten.
  • Die AfD-Wählerschaft ist breit, nicht randständig. Sie umfasst tragende Teile der Gesellschaft und ist gerade deshalb für viele Akteure unbequem.
  • Der Verfassungsschutz verschiebt seine Rolle. Statt neutraler Beobachtung tritt eine politische Bewertung von Positionen in den Vordergrund.
  • Mediale Muster verengen das Meinungsspektrum. Narrative überlagern häufig die Realität und prägen den öffentlichen Rahmen dessen, was sagbar ist.
  • Kulturelle und institutionelle Felder werden politisiert. Sprache, Bildung, Verwaltung und gesellschaftliche Normen folgen zunehmend einer einseitigen Logik.

Jacoby formuliert klar und ohne Ausweichbewegungen. Seine Diagnose: Eine Demokratie, die Widerspruch sozial oder institutionell bestraft, verliert ihre Legitimation schneller, als sie ihre Kritiker bekämpfen kann.

Dieses Buch richtet sich an alle, die politische Entwicklungen nicht nur beobachten, sondern verstehen wollen. Es zeigt, warum eine lebendige Demokratie Streit braucht – und warum der Verlust dieses Streits gefährlich wird.

Bestellen Sie jetzt und bilden Sie sich ein eigenes Urteil darüber, was in Deutschland als legitim gilt – und warum.