Facebook Pixel

Literaturkritik im literaturfernen Medium Fernsehen

Literaturvermittlung im Spannungsfeld zwischen kritischem Anspruch und TV-Realität am Beispiel des „Literarischen Quartetts“ mit Marcel Reich-Ranicki
ISBN:
978-3-936134-27-8
Verlag:
LiteraturWissenschaft.de
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.03.2011
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
102
Ladenpreis
15,30 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
„Das Literarische Quartett“, von 1988 bis 2001 auf dem Bildschirm, ist weit mehr als eine Fußnote der Fernsehgeschichte. Nie zuvor und nie danach ist es einer Fernsehsendung gelungen, Literatur derart populär und erfolgreich zu verhandeln und gleichzeitig neue Standards für die Literaturvermittlung zu setzen. Jeder der Literaturkritiker – Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler und Iris Radisch – hatte daran auf eigene, besondere Art Anteil. Dieses Buch zeichnet erstmals umfassend nach, wie es zu der Erfolgsgeschichte kommen konnte. Der Autor zeigt wissenschaftlich und unterhaltsam zugleich, wie die Lust auf Streit über Bücher kultiviert wurde, welches unsichtbare Drehbuch der Sendung zugrunde lag und weshalb „Das Literarische Quartett“ von Anfang an auf sein Scheitern zulief. Zahlreiche Zitate aus der Sendung veranschaulichen, wie es dem Fernsehen auch heute noch möglich wäre, literarischen Anspruch und intellektuelle Leichtfüßigkeit zu vereinen.
Biografische Anmerkung
Rainer Hartmann, Jahrgang 1970, hat Germanistik, Geschichte und Philosophie in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe studiert. Er ist Journalist und arbeitet als Moderator und politischer Korrespondent beim SWR-Hörfunk in Stuttgart. Zu seinen schriftlichen Publikationen zählt das Buch "Berlin – Ein Rundgang vor und nach dem Mauerfall". Die vorliegende Arbeit wurde ausgezeichnet von der Stiftung Medienwissenschaften der Universität Mannheim.