Mehrheitsherrschaft und insolvenzrechtliche Vorauswirkung in der Unternehmenssanierung
ISBN:
978-3-16-153691-5
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.06.2015
Reihe:
Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
455
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An der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise der vergangenen Jahre hat sich erneut das Bedürfnis einer zügigen und nachhaltigen Sanierung erhaltenswerter Unternehmen herauskristallisiert. Ein wesentliches Hindernis liegt hierbei in der fehlenden Zusammenwirkung derjenigen Inhaber von Interessenpositionen, die eine Sanierung erreichen können. Dies gilt in den sanierungsrelevanten Bereichen des Gesellschafts-, Insolvenz- und Schuldverschreibungsrechts. Philipp Grünewald arbeitet einheitliche Beschlussmaßstäbe für diese Rechtsgebiete heraus, wobei den sogenannten relativen Interessengewichten besondere Bedeutung zukommt. Sie sind mit den gehaltenen Interessenpositionen verbunden und rechtfertigen eine mehrheitliche Beschlussfassung. Der Autorbeschreibt in der Folge die insolvenzrechtliche Vorauswirkung, die vorinsolvenzliche Pflichtbindungen schafft und unter anderem zu einer Insolvenzplanentwurfspflicht führen kann.
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Biografische Anmerkung
Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaft in Trier und Hamburg; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Handels-, Schifffahrts- und Wirtschaftsrecht an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg; 2010-13 Promotionsstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung; seit April 2013 Referendariat in Hamburg.









