Messenger-Dienste und Wettbewerb
ISBN:
978-3-7560-2197-0
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.09.2026
Reihe:
Kartell- und Regulierungsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
322
Horizontale Interoperabilität gilt als wirkvolles Instrument gegen Lock-In-Effekte auf dem Markt für Messenger-Dienste. Ihre Wirkungen sind jedoch wettbewerblich ambivalent. Die Arbeit analysiert die ökonomischen Grundlagen von Netzwerkeffekten, Multi-Homing-Verhalten und Ökosystemdynamiken im Kontext von Messenger-Diensten. Sie untersucht, inwieweit die Interoperabilitätsverpflichtungen im DMA, TKG und GWB geeignet sind, das Ziel einer erhöhten Bestreitbarkeit zu erreichen. Dabei beleuchtet sie auch gegenläufige Faktoren wie Homogenisierung, geschwächte Innovationsanreize und Ökosystemvorteile etablierter Anbieter.