Mistrades bei Börsengeschäften
ISBN:
978-3-631-62581-1
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.12.2013
Bearbeiter:
Reihe:
Börsen- und kapitalmarktrechtliche Abhandlungen
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
208
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Wenn es infolge eines Fehlers beim Zustandekommen von Börsengeschäften zu nicht marktgerechten Preisen kommt, spricht man von Mistrades. Die Börsen sehen hierfür in ihren Geschäftsbedingungen regelmäßig Aufhebungsmöglichkeiten vor. Diese Arbeit untersucht öffentlich-rechtliche und privatrechtliche Aspekte einer Aufhebung. Im öffentlich-rechtlich ausgestalteten Börsenhandel wird die Vertragsaufhebung als Verwaltungsakt eingeordnet. Dies führt zur Auseinandersetzung mit Fragen der Berufs- und Eigentumsfreiheit. Die Ähnlichkeit eines Mistrades mit den Anfechtungsgründen des Bürgerlichen Gesetzbuches leitet zu einer privatrechtlichen Beurteilung sowie dem Aufsuchen von Gestaltungsmöglichkeiten im Mehrpersonenverhältnis. Schließlich werden die einzelnen Mistrade-Regelungen der deutschen Börsen behandelt.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Elisabeth Heuser studierte Rechtswissenschaft an der Universität Gießen und arbeitete dort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Deutsches und Europäisches Bank- und Kapitalmarktrecht. Ihr Rechtsreferendariat absolvierte sie im OLG-Bezirk Frankfurt am Main. Sie ist als Rechtsanwältin tätig.









