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Nach den Nationen

Entstehung und Zerfall einer Weltordnung
ISBN:
978-3-518-43327-0
Auflage:
Deutsche Erstausgabe
Verlag:
Suhrkamp
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.01.2027
Autoren:
Bearbeiter:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
800
Ladenpreis
39,10 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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In der Menschheitsgeschichte ist der Nationalstaat eine neue Erfindung. Erst im 20. Jahrhundert wurde er zur weltweiten Norm. Heute ist er womöglich schon wieder ein Auslaufmodell. Ökologische Katastrophen, globale Migrationsbewegungen, die wachsende Macht der Tech-Konzerne und transnationale Finanzströme stellen die Annahme infrage, dass Politik innerhalb fester Landesgrenzen stattfinden muss – und kann.

Rana Dasgupta zeichnet die Entstehung und den Aufstieg des Staatensystems nach, um die Ursachen für sein vielfältiges Scheitern zu ergründen. Ausgehend von vier Machtzentren – Frankreich, Großbritannien, USA und China – erzählt er die globale Geschichte einer politischen Form, die heute an den Bedingungen zerbricht, die sie einst ermöglicht haben.

Elegant und mit Blick für vergessene Details führt uns der preisgekrönte Autor vom Untergang alter Imperien und von der Ausbreitung europäischer Geld- und Rechtskonzepte bis hin zur epochalen Wiederherstellung chinesischer Macht. Dasgupta fragt: Wie könnte eine flexible Ordnung im planetaren Zeitalter aussehen? Und welche Rolle spielt die Religion in einer Welt nach den Nationen? Eine beeindruckende Reise zu den Ursprüngen der Nation, um Antworten für die Zukunft zu finden.

Biografische Anmerkung
Rana Dasgupta, geboren 1971 in Canterbury, ist ein britischer Romancier und Essayist. Er studierte u. a. in Oxford und an der University of Wisconsin–Madison und zog 2001 nach Delhi, wo seine vielfach übersetzten Bücher über Globalisierung, Kapitalismus und die Gegenwartsstadt entstanden. Dasgupta war Gastwissenschaftler an der Princeton University und Gastdozent an der Brown University. Er schreibt regelmäßig für The Guardian, The New Statesman und BBC.com. Für seine Bücher wurde er mit dem Windham Campbell Prize, dem Commonwealth Prize und dem Ryszard Kapuściński Award ausgezeichnet.
Stephan Gebauer arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als freier Übersetzer. Für Suhrkamp/Insel übersetzte er unter anderem Werke von Paul Mason, Quinn Slobodian, Branko Milanović und Sebastian Smees Kunst und Rivalität ins Deutsche.