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Nationale und transnationale Modelle der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung

ISBN:
978-3-16-164753-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.03.2026
Autoren:
Reihe:
Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
490
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Erfolgreiche Sachaufklärung ist Voraussetzung für erfolgreiche Zwangsvollstreckung. Bei der Gestaltung des Sachaufklärungsrechts steht jeder Gesetzgeber vor der Herausforderung, die Interessen des Gläubigers und des Schuldners sowie öffentliche Interessen in einen gerechten Ausgleich zu bringen. Eine Analyse des deutschen, französischen und transnationalen Sachaufklärungsrechts - unter besonderer Berücksichtigung seiner historischen Entwicklung - zeigt, dass die Gesetzgeber ausgehend von derselben Interessenlage fundamental verschiedene Sachaufklärungsmodelle entwickeln. Dabei wirken ursprünglich historisch bedingte Unterschiede mangels gesetzgeberischer Entschlossenheit bis heute fort. Innerhalb der Europäischen Union ist unzureichende Sachaufklärung geeignet, die Titelfreizügigkeit negativ zu beeinträchtigen. Wie sollte ein europäischer Sachaufklärungsmechanismus gestaltet sein, der die grenzüberschreitende Zwangsvollstreckung in der Europäischen Union verbessert und damit zur Verwirklichung des europäischen Rechtsraums beiträgt?
Biografische Anmerkung
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Genf; Rechtsreferendariat im OLG-Bezirk Karlsruhe; 2024 Promotion; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Insolvenzrecht, Europäisches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht sowie am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Universität Tübingen.