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Nikolaikirchen als frühe Bürgerstiftungen

ISBN:
978-3-8487-3305-7
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.05.2017
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
328
Ladenpreis
89,50 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Nur ber die Tabus der Religion konnten Institutionen so verfestigt werden, dass sie lange und �ber viele Br�che in der Lebenswelt Bestand hatten. Mit der Zeit wanderte die Idee einer Institution von langer Dauer vom religi�sen Tabu ins kirchliche und dann ins weltliche Recht aus. Daraus ergibt sich, dass die Stiftung als Institut im Recht gegen�ber der h. L. �lter ist als bisher gedacht, f�r Deutschland und Europa in ihrem Entstehen auf die Zeit Karls d.Gr. zu datieren ist. Auch das kapitalistische Wirtschaftsprinzip, hier belegt durch Beispiele aus der hochmittelalterlichen Zeit des Fernhandels mit St. Nikolaus als Patron der reisenden Wirtschaftselite, ist �lter, als die meisten Wirtschaftshistoriker es bisher mit dem Beginn der Industrialisierung ansetzen. Schlie�lich ist die Idee der B�rgerstiftung f�r Europa nichts Neues � es waren vornehmlich die Wirtschaftsb�rger einer Stadt, die die gro�en Stiftungen in Form von Markt- oder Kaufmannskirchen in Auftrag gaben und finanzierten.