Normentheorie im freiheitlichen Rechtsstaat
ISBN:
978-3-428-19581-7
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
22.01.2026
Herausgeber:
Reihe:
Schriften zum Strafrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
245
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›Die‹ Normentheorie gibt es nicht, vielmehr existieren verschiedene normentheoretische Konzepte. So sind einerseits rein logisch-analytische Strömungen und andererseits materiell angereicherte Konzepte anzutreffen. Letztere begreifen die Normentheorie als funktionales System, um konkrete rechtliche Sollensurteile als staatliche Eingriffe im freiheitlichen Rechtsstaat zu legitimieren. Alle normentheoretischen Strömungen eint, dass sie an die Differenzierung zwischen (primären) Verhaltensnormen und (sekundären) Sanktionsnormen anknüpfen. Bei näherem Hinsehen ergibt sich allerdings weiterer Klärungsbedarf – und zwar sowohl in terminologischer als auch in materieller Hinsicht: In Abhängigkeit von bestimmten Vorverständnissen ist oft nicht dasselbe gemeint, wenn von »Verhaltensnormen« oder »Sanktionsnormen« gesprochen wird. Gegenstand der Kölner Tagung waren die in diesem Zusammenhang auftretenden Fragen und Sachprobleme in grundsätzlicher Hinsicht sowie in speziellen Kontexten.
Biografische Anmerkung
Erik Weiss is an academic council and postdoctoral researcher at the Chair of Criminal Law, Criminal Procedure Law, Legal Philosophy and Comparative Law of Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski at the University of Cologne. Previously, he worked as a research assistant at the Chair of Criminal Law and Criminal Procedure Law of Prof. Dr. Horst Schlehofer (2015–2019) and at the Chair of Criminal Law, Criminal Procedure Law, European Criminal Law and Modern Legal History of Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Heger (2019–2021). His main research interests include criminal law and criminal procedure law (including sanctions and juvenile criminal law), criminology and the law of digitalisation.









