Facebook Pixel

Ökonomie und Gesellschaft / Alles käuflich

ISBN:
978-3-89518-998-2
Verlag:
Metropolis
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.01.2002
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
336
Ladenpreis
27,60 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Das Jahrbuch 18 Ökonomie und Gesellschaft: "Alles käuflich" beschäftigt sich mit der zunehmenden Vermarktlichung aller Lebensbereiche. Gesellschaftliche, politische, religiöse, familiäre, kulturelle, soziale, ethische und andere Bereiche werden zunehmend unter dem ökonomischen Aspekt analysiert und mit Hilfe des Preis- und Marktmechanismus organisiert. Dies wirft viele normative und theoretisch-analytische Fragen auf. Inwieweit kann die Wissenschaft vermarktlicht werden? Welcher nicht-marktliche Rest verbleibt in der Familie? Wie verändert sich die subjektive Wahrnehmung, wenn alles vermarktlicht wird? Inwieweit überleben Moral und Pflichtgefühl in einer Marktwelt? Gelingt eine Erhöhung der Arbeitsmotivation nur durch Leistungsentlohnung? Welche Bedeutung hat die Schattenwirtschaft? Warum werden Bestechung und Korruption nicht legalisiert? Gibt es überhaupt Grenzen der Vermarktlichung? Gibt es Gegenentwicklungen?

Inhalt:
Manfred Prisching: Vermarktlichung - ein Aspekt des Wandels von Koordinationsmechanismen
Richard Sturn: Die Grenzen des Marktes - Eine Typologie des Marktversagens
Peter Weise: Meritorik zwischen Markt, Norm und Moral
Hans-Bernd Schäfer: Direktiven und Standards aus rechtsökonomischer Perspektive
Hartmut Kliemt: Vertrauen: Hochschule und Staat
Achim Lerch und Hans G. Nutzinger: Natur zwischen Marktbezug und Marktentzug: Vom Sinn und Unsinn monetärer Naturbewertung
Friedrich Schneider: Die Interaktionen zwischen der Schattenwirtschaft und der offiziellen Wirtschaft: Wer gewinnt, wer verliert?
Andreas Hey und Peter Weise: Korruption
Sabine A. Haring: Die Tradition der Konsumkritik - Das Misstrauen gegen das Kaufen: Eine soziologische Annäherung
Clemens Albrecht: Vermarktlichung der Familie? Formen der Auslagerung von Erziehung
Hans Georg Zilian: Vermarktlichung, Monetarisierung und die Kommerzialisierung des Charakters
Robert Hettlage: Marktidentitäten: Wirtschaftskultur und Persönlichkeit
Peter V. Zima: Subjektivität und Vermarktung