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Ökonomie und Gesellschaft / Markt, Norm und Moral

ISBN:
978-3-89518-991-3
Auflage:
2., Aufl.
Verlag:
Metropolis
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.01.2000
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
317
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In neuerer Zeit hat unter Ökonomen und Sozialwissenschaftlern eine Diskussion über die Bedeutung der Moral für die Koordination von gesellschaftlichen Handlungen begonnen. Moral wird dabei als Verhaltensweise begriffen, die in bestimmten Dilemmasituationen einen pareto-superioren Zustand erreichen läßt, d.h. die kollektive Rationalität gegenüber der individuellen favorisiert und Transaktionskosten in einer Wirtschaftsgesellschaft senkt. Die Literatur hierzu ist stark normativ ausgerichtet und betrachtet Institutionen vor allem unter dem Blickwinkel der rationalen Wahl. Die Beziehungen zwischen den Koordinationsmechanismen Moral, Markt und Norm sind hingegen bisher noch nicht befriedigend geklärt worden. Die Autoren dieses Bandes haben sich genau dieses Ziel gesetzt.

Inhalt:
Michael Baurmann, Hartmut Kliemt: Zur Ökonomie der Tugend
Thomas Eger: Wieviel Normierung braucht der Markt? Ökonomische Aspekte der Vertragsfreiheit
Bernhard Nagel: Autonomie, Abhängigkeit und Wettbewerb: Rechtliche und ökonomische Analyse
Eberhard Dorndorf: Modelle des Rechtssystems in der ökonomischen Analyse des Rechts
Bernd Woeckener: Märkte und Normenfindung
Thomas Eger und Peter Weise: Die Evolution von Normen aus Unordnung: Ein synergetisches Modell
Gisela Kubon-Gilke: Nützlichkeit und Moral
Peter Weise: Moral zwischen Markt und Norm: Die Moraltheorie Arthur Schopenhauers aus ökonomischer Sicht
Ulrich Hampicke: Moral, Zivilisation, Gerechtigkeit und die ökologische Bedrohung