Ökonomie zwischen Wissenschaft und Ethik

Eine dogmenthistorische Untersuchung von Léon M.E. Walras bis Milton Friedman
ISBN:
978-3-631-53844-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.09.2005
Autoren:
Reihe:
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
252
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Mit der Formulierung der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie liegt ein systematischer Ansatz in der ökonomischen Theoriegeschichte vor, die ökonomische Wissenschaft als eine den Naturwissenschaften analoge, exakte Wissenschaftsdisziplin auszuweisen und von der Moralsphäre abzugrenzen. Dieses utopische Ansinnen der Abgrenzung von ethischen Überlegungen führte mittels methodologischer Ummodellierungen jedoch nur zu einer kontinuierlichen Beschneidung der Aussagenreichweite der ökonomischen Wissenschaft und der Verschleierung der zugrundeliegenden Werturteile. Die Arbeit geht diesem Anspruch idealtypisch am Beispiel von L. Walras, F. Knight, L. Robbins und M. Friedman nach. Sie zeigt auf, dass die theoriegeschichtliche Entwicklung nicht eine kontinuierliche im Sinne des wissenschaftlichen Fortschritts darstellte und sucht die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Ethik aufzudecken.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Michael G. Kraft, geboren in Mauthausen (Oberösterreich), studierte Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und Philosophie sowie Soziologie an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin. Er absolvierte Studien- und Forschungsaufenthalte in Manchester und Berlin. Er lebt und arbeitet als freier Sozialwissenschafter in Wien.