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Ökonomische Theorie der Demokratie

ISBN:
978-3-16-146171-2
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
08.12.1993
Autoren:
Herausgeber:
Reihe:
Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
317
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Anthony Downs' inzwischen klassisches Demokratie-Modell des Wähler- und Regierungsverhaltens orientiert sich an der ökonomischen Theorie. Er nimmt an, dass politische Parteien und Wähler in der Verfolgung bestimmter, deutlich spezifizierter Ziele optimal handeln. So treffen die Wähler unter Ungewissheit über den Wahlvorgang und die zukünftige Regierungsbildung ihre Wahl nach dem mutmaßlichen Nutzen. Die Regierung versucht, mit Hilfe der Manipulation des Budgets ihre Wiederwahl zu erreichen.
Ideologien der Parteien auf der einen Seite, Interessengruppen auf der anderen stellen den Wählern bzw. der Regierung Informationen zur rationalen Entscheidungsfindung zur Verfügung. Dabei wird deutlich, dass Mehrparteiensysteme und Verhältniswahlrecht jedes Wahl-Kalkül unlösbar werden lassen. Auf die weiteren Folgerungen für Demokratie-Forschung und -Verständnis geht Downs im letzten Teil seines Werkes ausführlich ein.
Biografische Anmerkung
Rudolf Wildenmann (Herausgegeben von)
1952 Promotion; 1962 Habilitation; ab 1964 Inhaber des Lehrstuhl für Politische Wissenschaft I an der Universität Mannheim; 1989 Emeritierung.

Anthony Downs (Von (Autor))
Geboren 1930; 1956 Promotion an der Stanford University; war u.a. Professor an der University of Chicago, Analyst der RAND Corporation und Präsident der Real Estate Research Corporation; seit 1977 Senior Fellow für Ökonomische Studien an der Brookings Institution in Washington D.C.