Parlamentskunst
ISBN:
978-3-16-161363-0
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.09.2022
Reihe:
Grundlagen der Rechtswissenschaft
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
335
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Ästhetisierungen des Staates werden häufig als Krisenerscheinung der Demokratie beschrieben. Inszenierung politischer Macht, so wird eingewandt, überzeichne den demokratischen Prozess in seiner Idee der politischen Autonomie aller. Die Demokratie stelle sich demnach adaquät allein im Verzicht auf staatliche Ästhetik dar. Ausgehend vom Verfassungsrecht und entgegen dieser Trennungsthese von Demokratie und Ästhetik zeigt Lea-Marie Weischede, dass demokratische Verfahren durch ihre Ästhetisierung nicht entleert, sondern erst erfahrbar werden: Demokratische Staatsästhetik reflektiert die normative Ordnung und den darin festgelegten politischen Prozess, der sie hervorbringt. Daraus wird der juridische Code einer politischen Bildersprache der freiheitlichen Demokratie entwickelt und in der Kunst in den Berliner Parlamentsbauten, der Parlamentskunst, faktisch gespiegelt.
Biografische Anmerkung
Geboren 1992; Studium der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München; 2021 Promotion; Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin.









