Parteifaehigkeit der Gesellschaft buergerlichen Rechts und Parteibegriff im Zivilprozessrecht
ISBN:
978-3-631-59745-3
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
15.10.2009
Bearbeiter:
Reihe:
Schriften zum Wirtschafts- und Medienrecht, Steuerrecht und Zivilprozeßrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
244
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Der Bundesgerichtshof hat in seiner Leitentscheidung vom 29.01.2001 – II ZR 331/00, BGHZ 146, 341 – Aussagen zur Rechts- und Parteifähigkeit der (Außen-)Gesellschaft bürgerlichen Rechts getroffen. Die Entscheidung stützt sich zum einen darauf, dass die gesetzliche Regelung bewusst unvollständig unterblieben ist. Zum anderen wird die Praktikabilität dieser Entscheidung betont. Mit dieser Weichenstellung sollen die praktischen Probleme im Umgang mit Gesellschafterwechsel oder einer identitätswahrenden Umwandlung bewältigt werden. Ob dem Ergebnis der Entscheidung, der Annahme der Parteifähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit den gesetzlichen Regelungen der Zivilprozessordnung vereinbar ist oder ob sich dadurch unüberwindbare Brüche ergeben und sich neue Probleme ergeben, wird in dieser Arbeit näher beleuchtet.
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Frauke von Lücken wurde 1971 in Celle geboren. In den Jahren vor der Aufnahme ihres Studiums der Rechtswissenschaften in Göttingen arbeitete sie für die Gewerkschaft in London. 2002 wurde sie in Niedersachsen zur Richterin berufen.