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Performative Rechtserzeugung

Eine theoretische Annäherung
ISBN:
978-3-942393-35-5
Auflage:
1., Aufl.
Verlag:
Velbrück
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.05.2012
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
360
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Recht wird in der Sprache erzeugt – Gesetze oder Verfassungen werden verkündet, Urteile gesprochen. Solche Vorgänge lassen sich als performativ beschreiben. Dabei entstehende rechtliche Normativität ist keine Folge eines bestimmten Rechtserzeugungsereignisses, einer konkreten Gesetzesverkündung etwa, sondern das Ergebnis einer Praxis, die zum Zeitpunkt ihrer Erzeugung noch nicht abgeschlossen ist – Normativität muss als rekursives Konzept verstanden werden
Biografische Anmerkung
Sabine Müller-Mall ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insb. Verfassungsrecht, und Rechtsphilosophie der Humboldt-Universität zu Berlin, seit 2011 auch Mitglied des SFB 626 'Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste'. Forschungsschwerpunkte: Öffentliches Recht, Rechtstheorie, Wissenschaftstheorie. Veröffentlichungen u. a.: 'Normative Kräfte', in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP) Beiheft 114, Stuttgart 2007; 'Verwaltungsrechtsraum Europa – Wege und Möglichkeiten seiner rechtswissenschaftlichen Erschließung', in: Debus et al. (Hg.), Verwaltungsrechtsraum Europa, Baden-Baden 2011.