«Perpetuatio fori internationalis» im Zivilprozeß und im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit

Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. 278 S.
ISBN:
978-3-631-59360-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
09.08.2010
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Studien zum vergleichenden und internationalen Recht / Comparative and International Law Studies
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
278
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Wie wirkt sich ein Fortfall der zuständigkeitsbegründenden Tatsachen nach Verfahrensbeginn auf die internationale Zuständigkeit eines deutschen Gerichts aus? Diese Frage ist schon wegen der Folgerungen für das anwendbare Sachrecht und den materiellrechtlichen Verfahrensausgang bedeutsam. Dennoch beantworten sie nur wenige zuständigkeitsrechtliche Regelungen ausdrücklich. Auch hat die Rechtsprechung bislang keine einheitlichen Kriterien hervorgebracht. Um die Rechtssicherheit und Rechtsklarheit über das Eingreifen einer Zuständigkeitsfortdauer zu stärken, untersucht die Autorin die normative Verankerung dieses Rechtsinstituts und arbeitet rechtsquellenübergreifende Strukturprinzipien heraus. Darüber hinaus macht sie Vorschläge zur Ergänzung des geltenden Rechts. Die Arbeit behandelt das autonome deutsche IZVR unter Berücksichtigung des FamFG, das Recht europarechtlichen Ursprungs am Beispiel der Verordnungen 44/2001 und 2201/2003 sowie das staatsvertragliche Recht, dort exemplarisch das Haager Minderjährigenschutzabkommen (1961) und das Kinderschutzabkommen (1996).
Biografische Anmerkung
Edda Gampp, geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn und der Université Paris I – Panthéon-Sorbonne (Maîtrise en droit); Promotion an der Universität zu Köln; Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes; Rechtsreferendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Köln mit Wahlstation in Moskau.