Personenbezogene Zuschlagskriterien
ISBN:
978-3-631-94418-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
27.05.2026
Reihe:
Schriften zum Privat-, Wirtschafts- und Verfahrensrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
174
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Nach der Zulassung personenbezogener Zuschlagskriterien im engeren Sinne in Art. 67 Abs. 2 lit. b) RL 2014/24/EU sowie den nationalen Umsetzungsnormen, verlagerte sich der Diskurs von der grundsätzlichen Berücksichtigungsfähigkeit personenbezogener Zuschlagskriterien, hin zur Frage, ob dem Vergaberechtssystem ein grundsätzliches Verbot personenbezogener Zuschlagskriterien entnommen werden kann, welches eine Berücksichtigung über den gesetzlich kodifizierten Bereich hinaus verbietet.
Insoweit bestehen seither Rechtsunsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf die Europarechtskonformität der nationalen Regelung in § 65 Abs. 5 VgV, deren Wortlaut die Zulassung personenbezogener Zuschlagskriterien im weiteren Sinne erfasst. Diese Arbeit unternimmt den Versuch einer Klärung der Zulässigkeit personenbezogener Zuschlagskriterien im engeren und im weiteren Sinne sowie ihrer materiellen und formellen Grenzen.
Biografische Anmerkung
Sandra Maria Machnik hat Rechtswissenschaften an der Universität Münster studiert. Im Anschluss an die Zweite Juristische Staatsprüfung war sie promotionsbegleitend als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht, Gewerblichen Rechtsschutz, Urheberrecht und Zivilprozessrecht an der FernUniversität in Hagen tätig.