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Plattformrecht in Frankreich

ISBN:
978-3-339-13760-9
Auflage:
Aufl.
Verlag:
Kovac, Dr. Verlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.11.2023
Autoren:
Reihe:
Schriften zum ausländischen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
302
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Rechtsfragen im Zusammenhang mit Online-Plattformen sind seit einigen Jahren Gegenstand von Gesetzgebungen und rechtswissenschaftlichen Diskursen. Herkömmliche Regelungsstrukturen scheinen nicht mehr up to date zu sein und werden durch innovationsträchtige Geschäftsmodelle von Amazon, Uber und Airbnb auf den Prüfstand gestellt. Dabei sticht besonders das französische Recht der digitalen Plattformen in zeitlicher und inhaltlicher Sicht heraus. Bereits im Jahre 2016 hat sich der französische Gesetzgeber dieser Herausforderung angenommen und schrittweise plattformspezifische Regelungen im Code de la consommation, Code des transports und Code du tourisme kodifiziert. Vorliegende Arbeit stellt anschaulich die aus Sicht des französischen Gesetzgebers erforderlichen Gesetzesänderungen dar. Inhaltlich treffen die zahlreichen Gesetzesänderungen Regelungen u.a über die rechtlichen Strukturen des Dreieckmodells, die Aufstellung eines angemessenen Haftungsregimes für Plattformbetreiber sowie über Fairness- und Transparenzpflichten bei digitalen Geschäftsabwicklungen, sog. loyauté. Insbesondere letzteres könnte einen wesentlichen Impuls für die europäische Gesetzgebung liefern. Von besonderer Bedeutung ist die Frage der Vereinbarkeit eines Haftungskonzepts von Plattformbetreibern mit zahlreichen europarechtlichen Vorschriften. Die Untersuchung lässt vermuten, dass der französische Gesetzgeber den Verbraucherschutz im Rahmen des Plattformrechts nicht ausreichend berücksichtigt hat. Zuletzt wird ein Einblick in spezifische Gesetzestexte des Transportsektors und der kurzzeitigen Vermietung von Unterkünften gegeben. Diese Vorschriften betreffen insbesondere die Geschäftsmodelle von Uber und Airbnb. Diese Studie beleuchtet diese spannende, europaweit beachtete rechtliche Entwicklung in Frankreich und vermittelt dem deutschsprachigen Leserkreis eine reiche Auslandsrechtskunde.