Plenarvorbehalt und Delegation.
ISBN:
978-3-428-15874-4
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
09.01.2020
Reihe:
Beiträge zum Parlamentsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
331
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema innerparlamentarischer Delegationen, also mit der Frage, ob und wenn ja, unter welchen Bedingungen Kompetenzen des Plenums auf Ausschüsse und andere parlamentarische Untergliederungen übertragen werden dürfen. Derartige Delegationen dienen der Funktionsfähigkeit des Parlaments, beeinträchtigen aber das Demokratie- und das Repräsentationsprinzip. Dennoch sind sowohl Vorbereitungs- als auch Entscheidungskompetenzen prinzipiell delegierbar. Bei der Beurteilung konkreter Delegationen ist dann zwischen einer absoluten und relativen Grenze zu unterscheiden. An der absoluten Grenze scheitern Delegationen, die wesentliche Kompetenzen zum Gegenstand haben, an der relativen scheitern Delegationen, die einer Abwägung der betroffenen Verfassungsprinzipien und -güter nicht standhalten. Für die Beurteilung, wann eine Kompetenz wesentlich und wann eine Delegation verhältnismäßig ist, kann auf einen Katalog verschiedener, allgemeiner Kriterien zurückgegriffen werden.
Biografische Anmerkung
Christian Pfengler studied law at the University of Greifswald, Germany. After his first state examination, he worked as a research and teaching assistant for Prof. Dr. Uwe Kischel, LL.M. (Yale) while working on his doctoral thesis. At the same time, Christian Pfengler was a Co-Chief-Editior of the law review GreifRecht. He now studies at the University of Michigan Law School, Ann Arbor and is a fellow at the Weiser Center for Emerging Democracies.









